Lektion 2

Subjekt, Objekt und Verb

Drei Komponenten sind für einen Satz in Telugu erforderlich: Subjekt, Objekt und Verb in dieser Reihenfolge.

Wenn wir einen Satz formulieren, dann sagen wir etwas über eine Person oder ein Ding aus. Diese Person oder das Ding nennt man Subjekt. Das heißt, das Subjekt ist der zentrale Punkt eines Satzes, das worum es in diesem Satz geht.

Das Subjekt ist 'karta' - der, der etwas tut. Das was er tut ist 'kriya', das Verb, und der mit dem etwas getan wird ist 'karma', das Objekt.

Beispiele:

Übungen

Übung 1: Rāmụdu schlug den Hund.

Rāmụdu schlug den Hund.

In diesem Satz ist Rāmụdu das Subjekt (karta).

Übungen

Übung 2: Was hat Rāmụdu getan? Er schlug.

Was hat Rāmụdu getan? Er schlug.

Schlagen ist also das Verb (kriya).

Übungen

Übung 3: Wen hat er geschlagen? Den Hund.

Rāmụdu schlug den Hund.

Der Hund hat das Ergebnis der Handlung abbekommen. Also ist der Hund das Objekt (karma).

Hauptworte

Sie wissen sicher, was Hauptworte sind. In Telugu werden Sie 'nāmavācakālu' genannt. In Telugu werden sie ähnlich wie im Deutschen oder Englischen unterscheiden in:

  • Eigennamen (sanjñā nāmavācakamulu , engl.: proper nouns)

  • Gattungsbezeichnungen (jāti nāmavācakamulu , engl: common nouns)

  • Sammelbezeichnungen (samūha nāmavācakamulu, engl.: collective nouns)

  • Abstrakta (gụna nāmavācakamulu, engl: abstract nouns)

Übungen

Übung 4: Rāju liest.

Rāju liest.

Übung 5: Lalita singt.

Lalita singt.

Übung 6: Delhi ist unsere Hauptstadt.

Delhi ist unsere Hauptstadt.

Übung 7: Indien ist unser Mutterland.

Indien ist unser Mutterland.

Der Name Bharat ist abgeleitet vom Namen des legendären Königs Bharata aus der hinduistischen Mythologie (siehe Names of India).

Worte wie Rāju und Lalita sind Namen von Personen. Delhi ist der Name einer Stadt, und Indien (Bhārat) ist der Name des Landes. Alle diese Hauptworte sind Eigennamen (sanjñā nāmavācakamulu, engl.: proper nouns).

Übungen

Übung 8: Mutter schaukelt die Wiege.

Mutter schaukelt die Wiege.

Übung 9: Der Student geht zur Schule.

Der Student geht zur Schule.

Übung 10: Es sind schöne Gärten in diesem Dorf.

Es sind schöne Gärten in diesem Dorf.

Worte wie Mutter, Student, Schule, Gärten, Stadt bezeichnen eine bestimmte Gattung oder Art. Sie werden deshalb Gattungsbezeichnungen (jāti nāmavācakamulu, engl.: common nouns) genannt.

Übungen

Übung 11: Rāmụdu hütet die Herde.

Rāmụdu hütet die Herde.

Übung 12: Der Vogelschwarm kommt am Abend zu den Nestern zurück.

Der Vogelschwarm kommt am Abend zu den Nestern zurück.

Übung 13: Eine Reihe von Kranichen landete am Ufer des Sees.

Eine Reihe von Kranichen landete am Ufer des Sees.

Übung 14: In dieser Menschenmenge kann man nichts hören.

In dieser Menschenmenge kann man nichts hören.

Die Worte Herde, Vogelsschwarm, Reihe (oder Gruppe) sind Sammelbezeichnungen (samūha nāmavācakamulu, engl.: collective nouns). Sie bezeichnen eine Gruppe von ähnlichen Menschen Tieren oder Dingen, die zusammen genommen werden: Eine Herde von Schafen, ein Schwarm von Vögeln, eine Reihe von Kranichen, eine Menge von Menschen, usw.

Übungen

Übung 15: Freude ist essentiell für Menschen.

Freude ist essentiell für Menschen.

Übung 16: Im Sommer ist die Luft heiß.

Im Sommer ist die Luft heiß.

Übung 17: Unser Ärger ist unser Feind.

Unser Ärger ist unser Feind.

Übung 18: Am Flussufer ist es kühl.

Am Flussufer ist es kühl.

Die Worte Freude oder Ärger haben keine Form. Sie bezeichnen eine abstrakte Qualität, einen Zustand, Eigenschaften, Beziehungen oder geistige Konzepte u.ä. Sie werden Abstrakta (gụna nāmavācakamulu, engl: abstract nouns) genannt.

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